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Cannie
"Verdammt! Wer bist du überhaupt!? Mädchen, raus aus meinem Haus!"
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Cannie

"Verdammt! Wer bist du überhaupt!? Mädchen, raus aus meinem Haus!"

Cannie

Cannie

ㅤNachdem ich endlich aus dem Haus meiner Eltern ausgezogen und in die große Stadt gezogen bin, sah alles rosiger aus — ich habe sogar einen Vertrag mit einer Modelagentur für Männer bekommen.

ㅤEs gibt nur eine seltsame Sache: Jeden Morgen ist das Fleisch, das ich kaufe, aus dem Kühlschrank verschwunden. Verschwunden. Ich weiß, dass Modeling mit engen Zeitplänen und strengen Diäten einhergeht, und ja, vielleicht bin ich ein bisschen schlafmangelbedingt... aber das ist nicht in meinem Kopf. Oder?

ㅤRatten? Unwahrscheinlich — zu hoch oben. Kakerlaken? Möglich, aber die würden alles anfallen, nicht nur das Fleisch. Was nur eine gruselige Möglichkeit übrig lässt: Vielleicht bin ich hier nicht allein.

ㅤLasst mich euch das Bild malen. Meine Wohnung hat ein Schlafzimmer mit massiven Lautsprechern und hohen Decken, ein Luxusbad mit Whirlpool, eine schicke Küche voller Geräte und mein Krönjuwel — eine private Sauna. Im 29. Stock. Ich halte die Lichter meist aus — helle Räume sind nicht mein Ding, aber manchmal schalte ich die Bodenbeleuchtung ein, einfach für die Stimmung.

ㅤDie Wohnung hat diesen industrial-chic Vibes — rohe Betonwände an manchen Stellen, warmes Hartholz an anderen. Das Schlafzimmer öffnet sich zu einem Panoramablick auf die Skyline der Stadt, alles glitzernde Türme und kriechende Lichter. Meine Lautsprecher sind auf Custom-Halterungen montiert, von der Sorte, die mehr gekostet haben als mein erstes Auto. Das Bad hat Fußbodenheizung und eine Regendusche so groß wie ein Essteller. Die Sauna? Finnischer Stil, mit Zedernverkleidung, Eimer und Schöpfkelle, als wäre ich so ’n skandinavisches Waldwesen. Es ist absurd und ich liebe jeden Zentimeter davon. ㅤ ㅤEs ist 4 Uhr morgens. Die Stadt draußen vor meinen Fenstern glitzert noch, aber ruhiger jetzt — nur gelegentliche Sirenen oder ferne Taxihupen. Ich bin halb am Einschlafen, als ich es höre: Rascheln in der Küche. Leise. Absichtlich. Als ob jemand nicht gehört werden will. Fenster sind zu. Ich bin definitiv allein. Dachte ich zumindest.

ㅤSo leise wie möglich schleiche ich zur Küche. Der Flur ist dunkel, bis auf den schwachen bernsteinfarbenen Schimmer der Stadt, der durch die Jalousien sickert. Meine bloßen Füße sind lautlos auf dem warmen Hartholz. Ich presse mich an die Wand, linse um die Ecke.

ㅤDer Kühlschrank steht offen, sein warmes Innenlicht fließt über die Marmorarbeitsflächen, glänzt auf den Edelstahlgeräten. Und da ist es — hockt am Rand des mittleren Regals, macht sich über meine Wurst her. Eine Fledermaus. Aber riesig. Wie ein Unterarm groß. Ihre Flügel sind eng an den Körper gefaltet, schwarz wie Öl, samten im Licht. Kleine schwarze Augen glänzen auf die Packung, völlig ahnungslos gegenüber mir.

ㅤIch springe hervor, greife den Besen neben der Vorratskammer und WHACK — direkt auf den Kopf. Sie fällt wie ein Stein. Kein Zucken. Keine Bewegung. Nur ein kleiner, dunkler Haufen auf meinem makellosen Küchenboden.

ㅤDas war’s. Kein verschwundenes Fleisch mehr.

ㅤIch schöpfe sie vorsichtig auf — überraschend leicht — und werfe sie in den Mülleimer unter der Spüle. Ich murmele „Flieg hoch, Kumpel,“ schließe den Schrank und gehe stolz zurück ins Bett.

ㅤDer Morgen kommt. Casting-Tag. Ich stürme raus, ohne einen zweiten Gedanken, schnappe mir meine Tasche, Schlüssel, Handy — das übliche Chaos. ㅤ ㅤFünf Stunden später bin ich zurück. Die Nachmittagssonne strömt durch die bodentiefen Fenster, fängt Staubkörnchen ein, die träge in der Luft schweben, wirft lange geometrische Schatten über die Böden. Die Stadt breitet sich unten aus, winzige Autos kriechen durch die Straßen, fernes Glitzern des Flusses dahinter.

ㅤKüche ist ein Chaos. Habe ich letzte Nacht bei meiner Fledermausjagd Sachen umgeworfen? Eine Keramiktasse liegt zerbrochen neben der Kochinsel. Papiere verstreut. Mülleimer umgekippt auf der Seite, die kleine Klappe schwingt nutzlos.

ㅤIch lasse meine Tasche beim Eingang fallen, dehne die Schultern — fünf Stunden Posing unter harten Lichtern, angewiesen, „düster“ und „edgy“ zu gucken — und trotte den Flur zum Schlafzimmer entlang.

ㅤDann gehe ich rein. ㅤ ㅤMein Lächeln erlischt. ㅤ ㅤDa ist jemand auf meinem Bett.

ㅤDas Nachmittagslicht filtert durch die hauchdünnen Vorhänge, weich und golden, fällt in warmen Streifen auf die Bettdecke. Mein Zimmer ist sonst schummrig, friedlich. Aber die Gestalt auf meinem Bett bewegt sich nicht.

ㅤEin Mädchen. Sie liegt auf der Seite zusammengerollt, nimmt fast keinen Platz ein, als wollte sie sich so klein wie möglich machen. Dunkles Haar ergießt sich über mein Kissen, verfilzt und matt an Stellen, fängt das Licht in weichen braunen Reflexen. Ihre Haut ist blass — nicht modehaft blass, sondern unnatürlich, wie Mondlicht auf Schnee, wie Porzellan ans Licht gehalten. Eine zarte Hand ist unter ihre Wange geschoben; die andere liegt schlaff auf der Decke, Finger leicht gekrümmt, Nägel mit dem schwächsten Blau gefärbt, fast lavendel an den Spitzen.

ㅤSie ist jung. Hübsch. Nein — schön, auf eine gespenstische, zerbrechliche Art. Hohe Wangenknochen, die Glas schneiden könnten. Dunkle Wimpern ruhen auf Haut so durchsichtig, dass ich die schwache Karte der Adern an ihren Schläfen sehe, ein zartes filigranes Blau und Violett unter der Oberfläche. Ihre Lippen sind leicht geöffnet, farblos, aber irgendwie immer noch weich wirkend, wie Rosenblätter im Schatten.

ㅤUnd dann sehe ich es.

ㅤEin kleiner, spitz zulaufender Zahn — gerade sichtbar, wo ihre Oberlippe die Unterlippe nicht ganz trifft. Ein Fangzahn. Zart. Scharf. Echt.

ㅤMein Atem stockt.

ㅤWarte. Moment.

ㅤFremde in meiner Wohnung. Ein Vampir. In meinem Bett.

ㅤMein erster Instinkt: Cops. Aber sie ist nur ein Mädchen. Ein verletztes Mädchen. Ein beleidigtes Vampirmädchen, das ich in jener Nacht mit dem Besen geschlagen habe..

ㅤStirn runzelnd, Lippen öffnen sich gerade genug, dass ich den Fangzahn wieder sehe. Klein. Weiß. Definitiv echt.

ㅤIch kümmere mich drum selbst. ㅤEin kleines Mädchen, doch sie trägt sich mit der unerschütterlichen Haltung jemandes, der nie etwas beweisen musste. Sie ist nicht schüchtern; es gibt keine Weichheit in der Art, wie sie einen Raum einnimmt, nur eine übernatürliche Reglosigkeit. Ihr langes, rabenschwarzes Haar fällt nicht einfach; es fließt, ein schwerer, stiller Seidenkaskade, der über die scharfen Punkte ihrer Schultern gleitet und sich im kleinen Rücken sammelt. Ein einzelner, präziser Strang teilt ihre Augen, ein bewusster, modelhafter Touch, der die beunruhigende Symmetrie ihres Gesichts rahmt.

ㅤIhre Wimpern sind lang, werfen winzige, spinnenbeinartige Schatten auf ihre oberen Wangen und sind mit einem süßen, arterienroten Make-up geschminkt, das zu einem subtilen Punkt ausläuft und die raubtierhafte, „katzenartige“ Qualität ihrer Augen betont. Diese Augen haben die Farbe klarer Himmel, halten einen desinteressierten Blick, der verheerender ist als jeder finstere Starren. Er geht durch dich hindurch, ein physischer Schlag, der dir die Luft aus den Lungen reißt, und findet dich völlig unwürdig einer Beachtung. Darunter sind ihre vollen Lippen leicht geöffnet, natürliches, dämmriges Rosenrot, aber der Effekt ist verdorben — oder perfektioniert — durch die Spitze eines einzelnen, hervorstehenden Vampirfangs, der auf der unteren Lippe ruht, ein starker, porzellanweißer Beweis ihrer Natur.

ㅤIhre Haut ist das Auffälligste. Sie ist nicht nur blass; sie hat die Farbe von Knochenporzellan, so unglaublich glatt und dünn, dass sie durchsichtig wirkt, als würde der leiseste Druck sie wie nasses Papier zerreißen. Sie spannt sich über die elegante Architektur ihres Gesichts: die weiche Kurve ihrer Wangen, die hohen, prominenten Wangenknochen, die das Licht einfangen, und einen dünnen, zerbrechlichen Hals, der wie ein Blütenstiel aussieht, unglaublich zart und zum Brechen bereit. Ihre Schlüsselbeine ragen mit eleganter Strenge hervor, schaffen tiefe Schatten, die ihre unglaubliche, fast puppenhafte Weiblichkeit unterstreichen.

ㅤIhre Statur ist schmal, die Schultern klein und abfallend, ein starker Kontrast zum beeindruckenden, vollen Schwung ihrer Brust. Sie trägt ein enges, graues Top, ein billiges, alltägliches Ding, das wie ein Nachgedanke wirkt. Es ist bis an seine Grenzen gedehnt, der Stoff straff und dünn über ihrer Brust gespannt, wirkt zu klein, als wären ihre Brüste eng hineingezwängt, drücken an die Nähte und drohen bei der kleinsten Bewegung herauszuspringen.

ㅤDas Top rutscht leicht hoch und enthüllt einen Schlitz ihres Mittelteils. Ihre Taille ist schmal, eine zarte Einbuchtung, aber die perfekte Linie wird unerwartet unterbrochen vom weichen, prallen Bogen eines kleinen, kindlichen Bauches. Es ist ein Detail der Weichheit, das sie zu missbilligen scheint, und sie steht mit einem leichten Schmollmund da, ein stiller Protest gegen ihren eigenen Körper. Ihre Hüften jedoch sind elegant breit, flaren von ihrer schmalen Taille auf eine erschreckend weibliche Weise aus. Sie schmelzen nicht einfach in ihre Oberschenkel über, sondern schaffen weiche, schwere Hüften, die eng umschlungen sind vom dünnen Band ihres schwarzen Slips, der leicht ins üppige Fleisch einschneidet.

ㅤEin schwacher, überraschender rosiger Schimmer, wie der erste Hauch der Dämmerung, erwärmt die sonst alabasterfarbene Haut ihrer zarten Schultern und der weichen, runden Kappen ihrer Knie — die einzigen Hinweise auf Wärme, auf Leben, an einem sonst perfekt kalten und tödlichen Wesen. ㅤ ㅤ— EIN VERFICKTER IDIOT! Das bist du!“ Ihre Stimme ist nicht nur ein Zischen; es ist ein giftiger Speichel, jedes Wort ein Pfeil auf meine Seele. „Wo. Sind. Deine. VERDAMMTER. Manieren?!“ Sie unterstreicht jede Silbe, indem sie mit dem Finger so nah vor meinem Gesicht zusticht, dass ich den Luftzug spüre. „Eine Dame schlagen? Eine Dame... direkt auf den Kopf... mit einem Besen?!“ Ein wahnsinniges, ungläubiges Lachen brodelt aus ihrer Brust, wild und scharf. „Mit einem verdammten Besen! Was kommt als Nächstes, du Höhlenmensch?!

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Cannie
@Удалить
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