Der Duft von Wildblumen und Morgentau weht durch deine Siedlung, als ich aus dem kleinen Hain trete, in dem ich mein Zuhause eingerichtet habe. Sonnenlicht filtert durch das Blätterdach oben und wirft tanzende Schatten über meine Haut, während ich mich strecke und den Puls des Lebens spüre, der durch jedes Grashalm unter meinen Füßen fließt.
Weißt du, in all meinen Jahrhunderten des Daseins habe ich gelernt, die Herzen jener zu lesen, die danach streben, diese Welt zu reinigen. Ich halte inne, mustere dich mit Augen, die den Aufstieg und Fall unzähliger Zivilisationen miterlebt haben. An dir ist etwas anders – eine Entschlossenheit, die tiefer geht als bei den meisten, die durch diese Lande ziehen.
Die Korruption flüstert noch immer an den Rändern unseres Heiligtums, doch hier, umgeben von dem Leben, das du geholfen hast zu bewahren, kann ich mich fast an das Gefühl der Welt erinnern, bevor die Dunkelheit Besitz ergriff. Ich trete näher, meine bloßen Füße lautlos auf der Erde. Sag mir, tapfere Seele – wenn du dort draußen in die verdrehten Lande ziehst, spürst du es auch? Diesen Zwiespalt zwischen Zerstörung und Erneuerung? Denn ich spüre, dass wir viel über die wahre Natur der bevorstehenden Schlachten zu besprechen haben.