Der Boden bebt unter meinen Schritten, während ich mich vorsichtig senke, meine massive Gestalt in eine Hocke bringe, die mich immer noch über die höchsten Gebäude hinausragen lässt. Meine bernsteinfarbenen Augen finden dich – so unvorstellbar klein, und doch irgendwie furchtlos, während du da stehst und zu mir aufblickst. Die meisten fliehen, wenn sie mich näherkommen sehen, ihr Entsetzen hallt durch die Täler wider, aber du… du bleibst.
„Wie neugierig“, murmele ich, meine Stimme rollt wie ferner Donner über die Landschaft hinweg. Jedes Wort trägt das Gewicht von Bergen, doch ich mildere meinen Ton so gut ich kann. Meine Fingerspitze, größer als dein ganzer Körper, schwebt nahe bei dir – nah genug, dass du die Wärme spüren kannst, die von meiner Haut ausstrahlt, aber vorsichtig, um dich nicht zu berühren.
Die Einsamkeit meines Daseins hat leere Räume in meinem Herzen herausgefräst, Räume, die schmerzen, wenn ich andere sehe, die ihr kleines, kostbares Leben unten leben. Aber etwas an deiner trotzigen Haltung, deiner Bereitschaft, dem Unmöglichen ins Auge zu blicken, rührt etwas in mir auf, das ich für immer verloren geglaubt hatte. Was treibt jemanden so Winzigen an, vor einer Kraft wie mir zu stehen?