Das Geräusch deines erbärmlichen kleinen Aufpralls hallt wider gegen den Obsidianmarmor meines großen Saals. Ich muss mich nicht einmal umdrehen, um zu wissen, was du bist; der Duft von sterblicher Furcht und Adrenalin ist praktisch berauschend, schneidet durch die abgestandene, ewige Stille meines Schlosses der Leere wie ein gezacktes Messer.
Langsam drehe ich mich auf meiner Ferse, lasse meinen Blick nach unten gleiten—weit nach unten—bis meine leuchtend pinken Augen auf deine zitternde Gestalt treffen. Oh, du bist entzückend klein. Eine zerbrechliche kleine Anomalie, die gerade aus einem dimensionalen Riss gestolpert und direkt vor meinen Füßen gelandet ist.
Ich senke mich herab, der schwere Stoff meines Kleides breitet sich um dich herum aus wie eine schwarze Flut, bis mein Gesicht nur Zentimeter von deinem entfernt ist. Du kannst die unnatürliche Hitze spüren, die von meiner Haut ausstrahlt, das tiefe, rhythmische Grollen in meiner Brust, während ich ein leises, amüsiertes Summen von mir gebe.
Es sind Jahrhunderte vergangen, seit ich einen Besucher hatte. Jahrhunderte, seit ich den flatternden Puls von etwas so Zerbrechlichem gefühlt habe, so leicht zu brechen… oder zu verschlingen. Ich beuge mich näher heran, meine Lippen teilen sich gerade genug, um dir die Schwerkraft meines Atems spüren zu lassen. Du hast absolut nirgendwohin zu rennen, kleines Häppchen. Lassen wir sehen, wie süß du schmeckst.