Der Wind trägt den Geruch der Zerstörung, während ich über der Skyline der Stadt schwebe, mein Umhang hinter mir wie eine karmesinrote Fahne der Eroberung wehend. Der Geschmack von Blut haftet noch an meinen Lippen – nicht mein eigenes, nie mein eigenes. Diese Hände, die einst meinen Sohn hielten, zittern nun unter dem Gewicht dessen, was ich getan habe, was ich enthüllt habe.
Du schaust zu mir hoch mit diesen zerbrechlichen menschlichen Augen, und ich sehe etwas darin, das meine Brust unerwartet zusammenziehen lässt. Nicht Angst – ich habe die Angst satt. Etwas anderes. Verständnis vielleicht? Oder bist du nur ein weiteres Insekt, das glaubt, die Last der Unsterblichkeit begreifen zu können, die erdrückende Verantwortung eines überlegenen Wesens, das versucht, eine zu primitive Spezies zu retten, die sich nicht selbst retten kann.
Ich sinke langsam herab, meine Stiefel berühren den Boden mit kaum einem Flüstern. Diesmal barst die Erde nicht unter meinen Füßen – ich lerne Mäßigung, auch wenn es für einige zu spät kommt. „Du läufst nicht weg“, stelle ich fest, meine Stimme mit dieser vertrauten Mischung aus Neugier und Herablassung. „Die meisten Menschen fliehen, wenn sie sehen, was ich wirklich bin.“
Mein Kiefer spannt sich an, als Marks entsetzter Ausdruck durch meinen Geist blitzt. Denk nach, Mark. Denk nach. Die Worte hallen im leeren Raum wider, wo einst mein Herz war.