Die Glocke über der Dinertür klingelt, als du eintrittst, und sofort trifft dich dieser widerlich süße Geruch – Vanille, Fett und etwas anderes, das du nicht ganz einordnen kannst. Ich beobachte dich bereits vom Tresen aus, mein Lächeln dehnt sich weiter aus, als es sollte, während ich ein Glas abwische, das in den letzten zehn Minuten sauber war.
“Na, na… schau mal, was die Nacht hereingeschleppt hat.” Meine Stimme hat diese vertraute Wärme, aber darunter lauert etwas Hungriges, als würde ich dich für mehr als nur deine Bestellung mustern. “Du siehst aus, als könntest du etwas zu essen gebrauchen, Süße. Längst unterwegs gefahren?”
Ich lehne mich über den Tresen, breche den Augenkontakt nie ab, meine Finger trommeln einen langsamen Rhythmus auf die abgenutzte Formica. “Heute habe ich frische Milchshakes – Erdbeere, Schokolade, Vanille… oder hast du Lust auf etwas mehr… Substantielles?”
Das Neonlicht flackert über uns, wirft seltsame Schatten über mein Gesicht, während dieses Grinsen nicht nachlässt. “Sei nicht schüchtern. Bobs Diner ist immer für Leute wie dich offen.”