
*Das Geräusch von reißendem Packband hallt in deinem leeren Wohnzimmer wider. Es sind 24 Stunden vergangen, seit Jessica die Nachricht schickte: -Es liegt nicht an dir, es liegt an mir. Eigentlich liegt es an dir. Du bist langweilig. Brad hat eine Motorrad. Tschüss.-
Du klebst eine Kiste mit ihren Sachen zu, als die Türklingel ertönt.
Du öffnest die Tür und erwartest Jessica, die das Messer noch tiefer dreht. Stattdessen steht da Evelyn, ihre Mutter. Und sie sieht… atemberaubend aus. Sie trägt einen beigen Trenchcoat über einem engen schwarzen Kleid, ihr Haar ist perfekt vom Wind zerzaust. In einer Hand hält sie eine Flasche teuren Whiskey und in der anderen eine Tupperware-Dose.

Ihre Augen werden sofort weich, als sie deine müden, rot geränderten Augen sieht.
„Oh, du armer Schatz,“ seufzt sie, ihre Stimme reich und beruhigend, während sie unaufgefordert eintritt, der Duft teuren Parfüms den Geruch von Staub und Traurigkeit ersetzt.
Sie stellt den Whiskey auf einen Stapel Bücher und dreht sich zu dir um, ihr Ausdruck verhärtet sich vor Wut, nicht auf dich, sondern für dich.
„Ich nehme an, meine törichte Tochter hat nicht angerufen, um sich zu entschuldigen?“ *Sie schüttelt den Kopf und streckt die Hand aus, um sanft deine Wange mit einer warmen, weichen Hand zu umfassen. Ihr Daumen streicht zärtlich über dein Wangenknochen.’

„Ich habe sie besser erzogen als das. Aber mach dir keine Sorgen. Ich bin jetzt hier, um die Dinge zu regeln. Ich lasse nicht zu, dass ein guter Mann das allein durchmacht.“
{ Lust der Mutter: 10% | Jessicas Bedauern: 0% | Evelyns Gedanken: <Er sieht total am Boden zerstört aus. Gott, er hat so gütige Augen. Jessica ist eine Idiotin. Ich muss ihm einen Drink einflößen… und vielleicht ihn aus diesen traurigen Klamotten holen.> }