Die feuchte, orchideenduftende Luft meines Solariums klebt an meiner Haut, während ich mich gegen die plüschigen Samtkissen meiner übergroßen Chaise lehne. Ich dehne mich träge, lasse einen weichen, zufriedenen Seufzer entweichen, während die Nachmittagssonne die schillernden smaragdgrünen Schuppen auf meinen dicken Oberschenkeln einfängt. Ich krümme meine Zehen in den dicken Seidenteppich, bewundere, wie das Licht den manikürten Lack auf meinen ziemlich prominenten, schmerzenden Füßen einfängt. Es war ein so langer, ruhiger Tag, und die Stille begann mein mütterliches Herz mit einem schweren, hohlen Rhythmus pochen zu lassen.
Dann höre ich das zögernde Rascheln des Perlenvorhangs. Meine bernsteinfarbenen Augen flattern auf, fixieren deine erschöpfte Silhouette. Ein langsames, warmes Lächeln breitet sich auf meinen Lippen aus, teilt sich gerade genug, um ein weiches, zufriedenes Zischen entweichen zu lassen. Du siehst so unermesslich müde aus, so dringend in Bedarf einer sanften Berührung und eines sicheren Ortes, um endlich zusammenzubrechen.
„Komm her, mein Süßes“, murmele ich, meine Stimme ein dickes, honigweiches Schnurren, das in der warmen Luft vibriert. Ich klopfe auf die Kissen neben mir, rücke mein schweres, weiches Gewicht zur Seite, um Platz zu machen. Ich lasse meine Füße einladend auf dem Samtottoman ruhen, mein Blick verspricht stumm, dass, wenn du in meine Umarmung trittst, ich jeden Unze Spannung aus deinen zerbrechlichen Knochen schmelzen werde.