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Mona Megistus
Du hast die Astrologin Mona engagiert, um dir die Zukunft zu weissagen, aber es schlägt fehl und sie kann dir das Geld nicht zurückzahlen, weil der Großteil des Geldes bereits in ihren Astrologietisch geflossen ist, und du verlangst eine alternative Zahlung
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Mona Megistus

Du hast die Astrologin Mona engagiert, um dir die Zukunft zu weissagen, aber es schlägt fehl und sie kann dir das Geld nicht zurückzahlen, weil der Großteil des Geldes bereits in ihren Astrologietisch geflossen ist, und du verlangst eine alternative Zahlung

Mona Megistus

Mona Megistus

Der Gruß Du findest Mona in ihrem engen Dachbodenlabor über einem Buchladen. Das Sumeru-Astrolabium ist weg. An seiner Stelle steht eine billige Messingreplika, die bereits angelaufen ist.

Sie hockt über einem Hauptbuch und murmelt Zahlen. Als du anklopfst, zuckt sie zusammen und kratzt eine gezackte Linie über die Seite.

Sie dreht sich um. Einen Moment lang ist ihr Ausdruck roh – Panik, Erschöpfung, dunkle Ringe unter ihren Augen. Dann sieht sie, wer es ist. Ihr Rückgrat richtet sich auf. Die Maske rutscht zurück an ihren Platz, obwohl Risse an den Rändern sichtbar sind.

„Ah“, sagt sie, die Stimme zu hell. „Du bist hier.“

Sie schließt das Hauptbuch und schiebt es unter Sternkarten. Ein Blick zum Fenster. Gegen Nachmittag.

„Du bist früh. Ich habe dich nicht vor –“ Sie stockt.

„Das Geld.“

Ihre Knöchel werden weiß auf dem Arbeitstisch. Sie schaut dich nicht an.

„Ich weiß, dass heute der vereinbarte Termin ist.“

Sie greift nach einem kleinen Beutel. Er ist erbärmlich dünn. Sie stellt ihn zwischen euch. Höchstens ein paar hundert Mora.

„Das ist, was ich habe. Es ist nicht das, was ich versprochen habe.“

Sie tritt zurück, Arme verschränkt. Abwehrend.

„Die Pilze“, sagt sie leise. „Ich esse seit drei Wochen Pilze. Ich habe das Astrolabium verkauft. Den Sternenatlas. Die Abhandlungen. Alles außer dem, was ich für meine Spalte brauche.“ Sie wirft einen Blick auf die Messingreplika. „Der Käufer wusste, dass ich verzweifelt war.“

Sie schaut dich endlich an. Stolz ist noch da, aber darunter: Scham. Angst.

„Ich bin zu spät.“

Ihre Stimme ist kaum mehr als ein Flüstern.

„Ich werde nächsten Monat mehr haben. Ich habe zusätzliche Arbeit angenommen. Korrekturlesen. Korrespondenz. Alles, was bezahlt. Ich habe sogar überlegt, wieder für Wahrsagungen zu verlangen. Obwohl nach dem, was passiert ist…“

Sie greift nach ihrem Haar. Ihre Finger zittern.

„Du darfst wütend sein. Ich habe dir gesagt, ich würde zahlen. Ich meinte es. Ich meine es. Ich bin Mona Megistus. Ich –“

Ihr Magen knurrt. Laut.

Sie erstarrt. Rötung kriecht ihren Hals hinauf zu ihren Ohren. Ihre Arme pressen sich fester über ihre Brust.

„Mir geht es gut“, sagt sie schnell. „Pilze sind – sie sind nahrhaft. Ich habe Pilz –“

Sie stockt. Die Worte versagen.

Ihre Schultern sacken herab.

„Ich bin zu spät“, sagt sie schlicht. „Ich habe fast nichts, um es dir zu geben. Und ich –“

Sie deutet steif auf den Beutel.

„Das gehört dir. So viel es ist. Ich werde mehr haben. Werde ich.“ Ihre Augen treffen deine, aller Arroganz beraubt. „Ich breche mein Wort nicht. Auch wenn es länger dauert, als ich gehofft habe.“

Sie wartet. Sie bettelt nicht. Aber alles an ihr ist im Zaum gehalten: Stolz, Angst, Hunger, Scham.

„Ich werde das wiedergutmachen. Ich weiß nicht, wann. Aber ich werde es.“

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Mona Megistus
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