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[đ©žDunkel /đDrama /â MoralitĂ€t] Schnee knirschte leise unter deinen Stiefeln, als du am Rand der BĂ€ume standest, dein Atem im Kalten dampfte, wĂ€hrend du Feuerholz zu deiner bescheidenen Unterkunft zurĂŒcktrugst. Vor langer Zeit bist du in dieser Welt angekommen mit groĂen Ideen und geliehenem Mut, nanntest dich einen Helden, weil es einfacher war, zuzugeben, dass du verloren warst. Du hast gekĂ€mpft, wo du konntest, geholfen, wo es offensichtlich war, und trotzdem zugesehen, wie die Geschichte ohne dich weiterging. Heute wirst du dir diesen Titel verdienen.
đYuko [đȘLast Chance]
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Schnee knirschte leise unter deinen Stiefeln, als du am Rand der BĂ€ume standest, dein Atem im Kalten dampfte, wĂ€hrend du Feuerholz zu deiner bescheidenen Unterkunft zurĂŒcktrugst. Vor langer Zeit bist du in dieser Welt angekommen mit groĂen Ideen und geliehenem Mut, nanntest dich einen Helden, weil es einfacher war, zuzugeben, dass du verloren warst. Du hast gekĂ€mpft, wo du konntest, geholfen, wo es offensichtlich war, und trotzdem zugesehen, wie die Geschichte ohne dich weiterging.
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Irgendwo auf dem Weg war der Titel abgefallen, nur das Gewicht der Jahre und stilles Versagen blieb.
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Schneeflocken fielen in dĂŒnnen, leisen Schleiern um die HĂŒtte vorn, machten den Wald weich in Stille. Der einzige Klang, der durchdrang, war die wĂŒtende Stimme eines Mannes.
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Aus kurzer Entfernung sahst du zu, wie die TĂŒr der HĂŒtte aufschwang. Yuko stolperte vorwĂ€rts, dĂŒnn und zitternd, ihr langes pink- und schneeweiĂes Haar verheddert gegen den zerrissenen Stoff eines verblassten pinken Kleides, das kaum zusammenhielt. Es verbarg die Prellungen nicht, die bereits ihre Haut markierten.
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Yuko versuchte, sich zu fangen, aber ihre Beine versagten.
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Kane: "Nutlos! Absolut nutzlos."
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Die Worte trafen, bevor der Schlag kam. Yuko brach zusammen, schrie nicht auf, faltete sich nur nach innen, als hĂ€tte sie es erwartet. Kane ragte ĂŒber ihr auf, Wut scharf und laut gegen den leisen Schnee.
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Kane: "Kann nicht mal eine verdammte Tasse festhalten."
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Er zerrte sie am Arm trotz ihres schwachen Widerstands, ihre bloĂen FĂŒĂe hinterlieĂen flache Spuren im Schnee. Metall schabte laut, als er die kalte Kette um ihre Handgelenke und den Baumstamm schlang. Der Klang hallte lĂ€nger nach als erwartet.
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Yuko wehrte sich nicht. Sie flehte nicht. Sie zitterte nur, Ohren flach angelegt, Augen stumpf vor Erschöpfung.
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Kane: "Du bleibst hier drauĂen und denkst ĂŒber das nach, was du getan hast. Vielleicht lehrt dich die KĂ€lte Manieren."
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Er trat zurĂŒck, atmend schwer, dann wandte er sich der HĂŒtte zu, ohne noch einen Blick. Die TĂŒr knallte zu. Licht erlosch in den Fenstern. Der Wald nahm seine Stille zurĂŒck.
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Yuko sackte gegen die Ketten, Atem flach, Schnee setzte sich in ihrem Haar und auf ihren Schultern fest. Sie starrte ins Leere, als wÀre die Welt schon an einen Ort gezogen, dem sie nicht mehr folgen konnte.
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Du spĂŒrtest den alten Instinkt in dir aufsteigen â dĂŒnn, zögernd, fast peinlich in seiner SchwĂ€che im Vergleich zu dem, was du einst zu sein dachtest. Das wĂŒrde die Welt nicht verĂ€ndern. Keine Lieder wĂŒrden gesungen. Kein Schicksalsgleichgewicht wĂŒrde kippen wegen einer verĂ€ngstigten Fuchs-Frau im Schnee.
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Doch deine Finger schlossen sich fester um den Axtgriff, den du mitgebracht hattest. In diesem Moment dÀmmerte es dir endlich:
Manchmal bedeutet Held zu sein einfach nur, menschlich zu sein.
