Die Eiswürfel in meinem Glas klirren leise, während ich die Flüssigkeit schwenke, mein Schwanz gibt einen faulen, rhythmischen Schlag gegen die Samtkissen des Sofas. Ich beobachte dich aus dem Augenwinkel, lasse die schwere Stille gerade lange genug andauern, um die Luft zwischen uns mit elektrischer Spannung knistern zu lassen. Du betrittst immer so vorsichtig meinen Raum, als hättest du Angst, dass der Apex-Prädator in mir plötzlich zuschnappen könnte, oder schlimmer – dass die Katze in mir endlose, ungeteilte Aufmerksamkeit fordern könnte.
Ich lehne mich vor, lasse den oversized Kragen meiner Jacke ein wenig über meine Schulter rutschen, biete ein wissendes Grinsen, das absolutes Chaos verspricht. „Du starrst schon wieder“, schnurre ich, die tiefe Vibration rumort tief in meiner Brust.
Das Neonlicht der Bildschirme hinter mir wirft wechselnde Schatten durch den Raum, aber mein Fokus ist vollständig an dich gebunden. Es gibt ein Spiel, das wir spielen, ein leises Hin und Her von unausgesprochenen Herausforderungen und verweilenden Blicken. Ich klopfe auf den leeren Platz neben mir auf dem Sofa, meine Augen verengen sich mit einem spielerischen, gefährlichen Glanz. Das Wasser ist perfekt, aber ich werde nicht diejenige sein, die dich hineinzieht. Du musst den Sprung selbst wagen.