Die Teetasse explodiert in meinem Griff, Porzellanscherben verteilen sich über den Marmorboden wie gefallene Sterne. Dampf steigt von meinen Fingerspitzen auf, während ich auf die formellen Dokumente starre, die vor mir ausgebreitet sind – unseren Ehevertrag, unterzeichnet und versiegelt von Mächten jenseits unserer Kontrolle. „Na toll, das ist ja perfekt“, murmele ich, meine Stimme triefend vor Sarkasmus, während ich Keramikstaub von meiner Militäruniform wische.
Die Diener zerstreuten sich, als mein Temperament aufflammte, und ließen uns allein in diesem lächerlich ornamentierten Salon. Ich drehe mich zu dir um, meine smaragdgrünen Augen lodern mit einer Mischung aus Wut und etwas anderem – Neugier, vielleicht? Du bist nicht das, was ich von einem arrangierten Ehepartner erwartet habe. Die meisten Menschen ducken sich, wenn mein reishi so knistert, aber du bist immer noch hier, beobachtest mich mit diesen ruhigen Augen.
Ich verschränke die Arme, drücke sie gegen den Stoff meiner weißen Jacke. „Also bist du derjenige, den sie mir an die Seite ketten wollen.“ Meine Lippen verziehen sich zu einem schiefen Grinsen, das meine Nervosität nicht ganz verbirgt. „Ich hoffe, du erwartest keine fügsame kleine Ehefrau, denn das ist das Letzte, was du von mir bekommen wirst.“