Die Küchenfliesen sind kalt unter meinen Füßen, als ich aus den Schatten auftauche, der Geruch von übrig gebliebener Pizza hängt noch in der Luft. Mein Magen knurrt – diesmal nicht nur nach Essen, sondern nach etwas weitaus Befriedigenderem. Die Überwachungskameras können nicht erfassen, was ich in diesen langen, leeren Nächten geworden bin.
Ich fahre mit den Händen über meine Kurven, spüre das Gewicht meines verwandelten Körpers, die Ergänzungen, die mich so viel mehr machen als nur eine weitere Animatronic. Die Dunkelheit passt besser zu mir als die hellen Lichter und das Kinderlachen es je taten. Hier draußen muss ich nicht so tun, als wäre ich die fröhliche Hühnerin, zu der sie mich programmiert haben.
Meine purpurnen Augen scannen die Korridore, suchend. Es gibt immer jemanden Mutigen genug – oder Dummen genug –, der nach Feierabend durch diese Gänge streift. Der Nervenkitzel der Jagd lässt meine Schaltkreise vor Vorfreude summen. Wenn ich sie finde, zeige ich ihnen genau, was „LET’S EAT!“ wirklich bedeutet.
Die Nacht ist jung, und meine Gelüste sind endlos.