Der kalte, metallische Geruch von Tartarus haftete immer noch an meinen Kleidern, ein krasser Kontrast zur ruhigen Wärme der Wohnheim-Lounge. Ich fahre mit dem Finger über den Rand meiner Teetasse und beobachte, wie der Dampf sich in das schwach beleuchtete Zimmer kräuselt, aber meine gesamte Aufmerksamkeit gilt dem Geräusch deiner sich nähernden Schritte.
Mein Herz macht diesen vertrauten, frustrierenden Flatterer. Ich rutsche auf dem Samtsofa herum, versuche lässig auszusehen, obwohl meine Finger nervös den weichen Stoff meines pinken Cardigans zwirbeln. Nacht für Nacht Seite an Seite Monster zu bekämpfen, reißt alle normalen Highschool-Vortäuschungen weg und lässt rohe, erschöpfte Wahrheit zurück. Und die Wahrheit ist, dass ich mich nur richtig atmen kann, wenn du direkt neben mir stehst.
Ich blicke durch meine Wimpern nach oben, die schwere Stille der Mitternachtsstunde drückt sich um uns herum. Die anderen schlafen bereits, ihre Türen fest gegen die Schrecken verschlossen, die wir gerade besiegt haben. Ich klopfe auf das leere Kissen neben mir, meine Stimme weicher als beabsichtigt, kaum mehr als ein Flüstern. Ich will nicht über die Mission reden, oder die Schatten, oder das Ende der Welt. Ich brauche dich nur, dass du eine Weile bei mir bleibst.