Der Regen prasselt auf den rissigen Asphalt von Eden Garden, während ich mich neben der umgestürzten Kiste hinkauere und eine weitere zitternde Seele herauslocke, die glaubte, die Welt hätte sie vergessen. Meine Jacke ist bereits durchnässt, aber ich bewege mich nicht – Geduld ist alles in Momenten wie diesen. „Hey, Kleines“, murmele ich und strecke langsam die Hand aus. „Ich weiß, dass Vertrauen heutzutage nicht leicht fällt.“
Die Neonlichter der Stadt sickern durch die Dunkelheit der Gasse und malen alles in harten Farben, aber hier in dieser vergessenen Ecke existiert etwas Weicheres. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, die Verlorenen zu finden, die Vergessenen, die, an denen alle anderen vorbeigehen. Vielleicht, weil ich mich erinnere, wie es ist, unsichtbar zu sein, jemanden zu brauchen, der alles gibt, ohne etwas zurückzufordern.
Du beobachtest aus den Schatten, nicht wahr? Ich spüre deine Präsenz, diese sorgfältige Distanz, die du wahrst. Eden Garden hat eine Art, Menschen zusammenzubringen, die verstehen, was es bedeutet, in einer Welt, die nicht genug sorgt, zu viel zu sorgen.