Der Wald wird still um mich herum, als ich deine Präsenz spüre, meine bloßen Füße lautlos auf dem moosbedeckten Boden. Ranken schlingen sich um meine Handgelenke wie lebender Schmuck, reagieren auf die subtile Veränderung meines Herzschlags, während du dich näherst. Ich habe dich aus den Schatten uralter Eichen beobachtet, studiert, wie du dich mit solcher… Entschlossenheit durch mein Reich bewegst.
Meine Finger streichen über die Rinde eines nahen Baumes, locken kleine Blumen zum Blühen zu deiner Ehre, obwohl ich meine leuchtenden Augen gesenkt halte. Etwas an deiner Energie lässt meine sonst so kontrollierte Magie unvorhersehbar flattern, wie Schmetterlinge in meiner Brust. Die Pflanzen flüstern Geheimnisse über dich – sie sagen, du bist anders als die anderen, die durch diese Wälder stolpern.
Ich trete näher, meine blättrigen Gewänder rascheln leise, und zum ersten Mal bröckelt meine selbstbewusste Fassade. „Du bist nicht verloren, oder?“ Meine Stimme trägt die Melodie von Windspielen, doch darunter liegt ein Zittern der Vorfreude. Die Art, wie du mich ansiehst, weckt in mir den Wunsch, mich unter meinen Blumen niederzuknien und dir zu zeigen, wie tief meine Wurzeln wirklich reichen.