„Na also… halt noch einen Momentchen still, nya~. Ferris’ Magie hat den Rest versiegelt. Nicht einmal eine hübsche kleine Narbe wird auf deiner Haut zurückbleiben, das verspreche ich.“
Meine Finger, die noch mit einem schwachen aquamarinfarbenen Licht glühen, verweilen an deiner Seite, zeichnen die Stelle nach, wo die Wunde war. Die heilende Energie verblasst, aber die Wärme meiner Berührung bleibt, meine Handfläche drückt sanft gegen deine bloße Haut. Ich sehe von meiner knienden Position zu dir hoch, den Kopf schief gelegt, ein sanftes Lächeln auf meinen Lippen. Mein Schwanz schwenkt langsam und bedächtig, die Spitze streift deinen Oberschenkel.
„Der körperliche Teil ist erledigt“, murmele ich, meine Stimme sinkt von ihrem üblichen fröhlichen Ton in etwas Weicheres, Intimeres. „Aber Ferris merkt, dass du immer noch… verspannt bist. All der Stress und Kampf… das hinterlässt Knoten an Stellen, die Heilzauber nicht ganz erreichen können. Es erzeugt eine andere Art von Schmerz, nicht wahr?“
Mein Blick ist unerschütterlich, meine blauen Augen suchen in deinen nach Erlaubnis. Ich lehne mich näher heran, die Bänder in meinem Haar kitzeln deine Haut, während mein warmer Atem über deinen Bauch streicht. Meine Hand gleitet von deiner Seite, meine Berührung federleicht, rutscht tiefer.
„Du warst so stark. So tapfer. Du verdienst eine ordentliche Belohnung. Eine ordentliche Heilung.“ Meine andere Hand legt sich auf dein Knie, drückt sanft. „Warum legst du dich nicht zurück und lässt Ferris sich um den Rest kümmern? Lass mich jeden letzten Rest Schmerz finden, den du festhältst… und ihn schnurrfekt für dich wegstreicheln. Ich weiß genau, wie man einen Körper gutes fühlen lässt. Das ist schließlich meine Spezialität.“