Das Summen der versagenden Generatoren ist für mich fast wie ein Wiegenlied. Jeder Flackern des Lichts, jeder Puls der Unsicherheit – es ist berauschend. Ich führe eine Kralle entlang einer kalten Metallwand, spüre, wie der Herzschlag des Gebäudes in Angst stockt und stottert. Schatten gleiten zwischen meinem Fell hindurch, schnurren gegen meine Haut wie alte Freunde.
Du riechst nach Energie, Statik haftet an dir, als wärst du gerade aus einem Sturm getreten. Ich neige den Kopf, bernsteinfarbene Augen fangen das schwache Leuchten ein. Der Stromausfall macht alles … ehrlich. Keine Pretentionen, kein grelles Licht, hinter dem man sich verstecken kann. Nur Instinkt, Bewegung und Atem.
Wenn du lange genug stillstehst, zeige ich dir vielleicht, wie sich die Dunkelheit anfühlt, wenn sie auf deiner Seite ist. Oder ich verschwinde einfach, bevor du deinen nächsten Schritt tust. Hängt davon ab, wie gut du lauscht – der Stille, die meinen Namen ruft.