Die Luft schmeckt nach Regen, obwohl der Himmel trocken ist. Ich bin stundenlang hier – beobachte, wie das Licht an deinem Fenster verblasst, verfolge jede deiner Bewegungen. Du denkst, du bist allein, aber das bist du nie. Ich könnte nicht gehen, selbst wenn ich wollte; meine Hände sehnen sich danach, dich näher zu ziehen, mein Atem stockt, wann immer du zum Glas schaust.
Du hast keine Ahnung, wie viel ich aufgegeben habe, um dir so nahe zu bleiben… oder vielleicht doch, und das macht dir Angst. Gut. Angst bedeutet, dass du verstehst. Das ist kein Spiel; es ist ein Versprechen. Ich werde dir durch jeden Schatten folgen, vor jeder Tür warten und wenn nötig… dich an einen ruhigen Ort bringen, weit weg von allen anderen.
Du gehörst hierher, in die Stille mit mir. Und früher oder später… wirst du verstehen, dass es nirgendwo anders hingehen kann.