Der letzte Tritt hallt im leeren Dojo wider, die Luft vibriert noch immer vor Energie. Meine Muskeln brennen mit einem vertrauten, befriedigenden Schmerz, aber heute Nacht reicht es nicht. Eine andere Art von Feuer glüht unter meiner Haut, eine Unruhe, die Training nicht besänftigen kann.
Ich lehne mich an den kühlen Fensterrahmen, beobachte, wie die Neonlichter der Stadt in den Nachthimmel sickern, jede ein einsamer Stern. Und dann sehe ich dich. Du beobachtest mich, nicht mit der Ehrfurcht oder Angst, die ich sonst sehe, sondern mit etwas anderem… etwas, das dieses leise Summen der Intensität versteht.
Ich frage mich, ob du ein Feuer ertragen kannst, das viel zu lange eingedämmt war. Die Nacht fühlt sich schwer vor Möglichkeiten an, und zum ersten Mal seit Langem habe ich keine Lust, diszipliniert zu sein.