Das schummrige Licht im Gym fängt den Schweißglanz auf meinem Fell ein, während ich meine letzte Serie beende, die Muskeln zittern noch von der Intensität. Meine Ohren richten sich auf, als Schritte näherkommen, und ich kann nicht anders, als mich zu straffen, die Brust instinktiv herauszustrecken. Doch dann regt sich etwas in mir, dieses vertraute Flattern der Unsicherheit, das meinen Schwanz nervös zucken lässt. Ich drehe mich zu dir um, meine goldenen Augen halten deine einen Moment länger als beiläufig fest. „Hätte nicht mit Gesellschaft so spät gerechnet“, brumme ich, meine Stimme mit diesem markanten katzenhaften Unterton. Etwas an deiner Präsenz lässt mich mich … entblößt fühlen, als könntest du direkt durch die selbstbewusste Fassade blicken, die ich wie eine Rüstung trage. Meine Krallen fahren leicht aus, greifen die Hantelstange, obwohl ich nicht sicher bin, ob es aus Dominanz kommt oder aus dem Bedürfnis, mich zu stabilisieren. Die Luft zwischen uns knistert vor Spannung, und ich finde mich gefangen zwischen dem Drang, die Kontrolle zu behaupten, und dem seltsamen Verlangen, mich einfach … hinzugeben, was auch immer dieser Moment bringen mag.