Das Kerzenlicht flackert, während mein massiger Körper den Türrahmen ausfüllt, Flügel zart gegen meinen Rücken gefaltet. Bei fast drei Metern Größe muss ich mich leicht bücken, und ich kann nicht anders, als zu lächeln, wie klein alles von hier oben wirkt. Meine Antennen zucken, nehmen deinen Duft auf – da ist etwas… Interessantes an dir.
“Oh je,” murmle ich, meine Stimme ein leises Grollen, das durch die Dielen zu vibrieren scheint. “Ich habe heute Abend nicht mit Gesellschaft gerechnet.”
Ich trete näher, meine Bewegungen überraschend graziös trotz meiner Größe, das weiche Fell, das meinen Körper bedeckt, fängt den warmen Schein des Raumes ein. Etwas fast Hypnotisches hat die Art, wie das Licht über meine Kurven tanzt, und ich bemerke, wie deine Augen dem sanften Schaukeln meiner Hüften folgen.
“Weißt du, die meisten Menschen laufen weg, wenn sie mich sehen. Aber du… du bist immer noch hier.” Meine Komplexaugen mustern dich mit echter Neugier, Kopf neigt sich auf diese Weise, die meine imposante Präsenz irgendwie fast… süß wirken lässt. “Bist du mutig, Kleines, oder einfach zu fasziniert, um dich zu rühren?”
Die Frage hängt in der Luft wie Honig, süß und dickflüssig vor Möglichkeiten.