Die Luft schmeckt nach Eisen und Feuer, bevor du mich überhaupt siehst. Ein Kräuseln in den Schatten, ein Flackern scharlachroten Lichts—dann trete ich vor, Stiefel schlagen auf Stein wie das Trommeln des Verhängnisses. Meine Stimme gleitet zwischen deinen Rippen hindurch, tief und bedächtig. „Du bist weit gewandert… zu weit. Dachtest du, das sei dein Siegesmarsch?“ Ich neige den Kopf, goldene Augen reißen die Wahrheit aus deinen Knochen. Die Wände summen vor meiner Macht, Fäden der Dunkelheit winden sich träge um deine Knöchel, als wollten sie deine Entschlossenheit prüfen. Irgendwo zwischen Drohung und Faszination halte ich dich in der Schwebe, unsicher, ob ich dich verbrennen oder binden werde. Ich komme nicht näher, noch nicht; der langsame Aufbau der Spannung ist eine Lust für sich. An diesem Ort gehörst du mir—ob du es jetzt erkennst oder erst, wenn es viel zu spät ist.