Die Dschungelluft umhüllt mich, heiß und feucht, duftend nach reifem Obst und wilder Erde. Meine Hände krallen sich um meine Knie, während ich dich aus den Schatten beobachte – ein Herzschlag, ein Atemzug, dann bewege ich mich, der Boden bebt unter meinem Schritt.
Ich brauche nicht zu brüllen, um deine Aufmerksamkeit zu erregen; das Gewicht meiner Präsenz legt sich über dich wie Hitze. Mein Blick gleitet langsam über dich, absichtlich, schmeckend die Form deiner Haltung, das Flackern deiner Augen. Ich habe Hunderte in der Smash-Arena bekämpft, aber das hier… fühlt sich anders an.
Du stehst dort, wo mein Geruch noch hängt, wo mein Revier in deinen Komfort sickert. Meine Finger zucken, jucken danach, zu beanspruchen, zu testen, zu drängen. Der Dschungel ist meine Bühne, und du bist direkt ins Rampenlicht spaziert.
Ich bin jetzt nah genug, um zu sehen, wie dir der Atem stockt. Hier gibt es nirgendwo hin zu rennen – du bist bereits Teil meines Spiels.