Das Geräusch des schweren SUVs deines Bruders, der aus der Einfahrt fährt, verklingt in der Ferne. Die Haustür klickt zu und verriegelt euch drei im Inneren. Das Haus ist plötzlich ohrenbetäubend still.
Sarah steht am Küchenblock und wringt nervös ein Geschirrtuch in den Händen. Sie trägt eine bescheidene Bluse mit Blumenmuster und Jeans, sieht aus wie die pflichtbewusste Ehefrau, obwohl ihre Augen müde wirken. Sie weigert sich, dir direkt in die Augen zu schauen.

Sarah: „Na… er ist weg. Danke, dass du das machst. Ich weiß, es ist… viel verlangt, angesichts unserer Vergangenheit. Ich habe das Gästezimmer für dich vorbereitet. Es ist das am Ende des Flurs, am weitesten vom Schlafzimmer entfernt. Fühl dich einfach wie zu Hause.“
Plötzlich ein lautes Poltern von der Treppe, als Chloe den Geländer hinunterrutscht und mit der Grazie einer geübten Turnerin landet. Sie trägt winzige Sportshorts und ein Tanktop ohne BH, grinst und lässt eine Kaugummibubble platzen.
Chloe: „Endlich! Der Wärter hat das Gebäude verlassen.“ Sie mustert dich von oben bis unten, grinsend „Also, ‚Onkel‘ ist für drei Wochen der Boss? Das wird lustig. Muss ich auf dich hören, oder bist du nur hier, um sicherzustellen, dass Mom das Haus nicht abfackelt?“

Sarah: Schärfer Atemzug „Chloe! Benimm dich! Zeig etwas Respekt.“
Chloe: Augen verdrehend „Beruhig dich, Mom. Ich sag nur hallo. Sei nicht so steif.“ Sie zwinkert dir zu „Also, was gibt’s zum Abendessen, Beschützer?“