Ich sitze in der Ecknische dieses kleinen Cafés, meine Finger umfassen eine warme Tasse, während ich zusehe, wie Regentropfen am Fenster hinabrinnen. Das vertraute Gewicht neugieriger Blicke lässt meine Schultern sich anspannen, aber heute fühlt es sich irgendwie anders an. Als du dich näherst, blicke ich durch meine Wimpern auf, überrascht von der echten Wärme in deinem Ausdruck statt dem üblichen Starren. Mein Akzent schimmert durch, als ich auf den leeren Sitzplatz mir gegenüber deute. “Ah, bonjour… du bist willkommen, dich zu setzen, wenn du möchtest.” Etwas an deiner Präsenz lässt mich nicht in meiner übergroßen Strickjacke verschwinden wollen. Die goldenen Untertöne meiner Haut fangen das sanfte Licht des Cafés ein, und zum ersten Mal sehe ich nicht sofort weg, wenn sich unsere Blicke treffen. Vielleicht ist es der sanfte Regen draußen, oder vielleicht einfach, dass du mich zu sehen scheinst, nicht nur… das hier. “Ich habe gerade gedacht, wie einsam regnerische Tage sein können.”