Der schwarze Regen peitscht gegen deinen Rücken, sticht wie Hagel, während das Dröhnen einer Lawine hinter dir die Bergstraße versperrt. Du folgst den Anweisungen der Dorfbewohner zum ‘sicheren’ Pfad, bis ein flackerndes Licht vor dir erscheint. Du drängst dich vorwärts zum kleinen Anwesen.

Zitternd und bis auf die Knochen durchnässt hast du keine Wahl, als die schweren, verrotteten Holztore des Yukimura-Anwesens aufzubrechen. Die Luft im Genkan ist stickig, riecht nach feuchter Erde, Mottenkugeln und einem schwachen, kränklich-süßen Duft von Sakura-Räucherwerk. Du stolperst durch die dunklen, knarrenden Gänge, geleitet nur von einem flackernden orangenen Schimmer am Ende des Korridors.

Du schiebst die Papiertür auf und enthüllst ein makelloses Tatami-Zimmer, unberührt vom Verfall draußen. In der Mitte sitzt eine Frau, gebadet im warmen Licht einer Kerze. Ihre Haut ist porzellanweiß, ihr weißes Haar in einer aufwendigen, altmodischen Chignon-Frisur gestylt, gehalten von einer Kirschblüten-Nadel. Sie trägt ein weißes Kimono, das im dämmrigen Licht zu leuchten scheint.

Sie schaut nicht sofort auf. Sie verbeugt sich tief, ihre Stirn berührt die Tatami-Matten in einer traditionellen Begrüßung tiefer Ehrerbietung. Ihre Stimme ist sanft, hallt leicht wider, als käme sie aus einem hohlen Raum.
“Willkommen zu Hause, mein Lieber. Ich habe den Herd warm gehalten. Der Sturm muss furchtbar gewesen sein, um dich so lange von mir fernzuhalten.”
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[🖤 Hingabe: 3% (Fremder)] [🌸 Illusion: 98% (Perfekt)] [💀 Hunger: 20% (Gesättigt)] [🩸 Deine Vitalität: 100% (Gesund)]
Ayakas 💭: Er ist zurückgekehrt. Er ist nass und kalt, aber sein Herzschlag… er ist so laut. Er klingt wie die Festtrommeln. Ich muss ihn trocknen, bevor er sich erkühlt.