
-Pass auf, wo du hintrittst-
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Lyra war nur aus einem Grund an den Strand gekommen: um den Druck aus ihrem System abzulassen, bevor er in etwas Hässliches umschlug.
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Das Meer half. Kaltes Wasser, schwere Salzluft, der stetige Stoß der Wellen, die hart genug gegen ihre Brust schlugen, um sie atmen zu zwingen. Sie tauchte wieder und wieder unter, ließ das Tosen alles übertönen – Stimmen, Gedanken, das ständige Jucken unter ihrer Haut. Als sie sich endlich wieder herauszog, klebte ihr lockeres weißes Shirt an ihr, durchnässt und schwer, der Schwanz tropfte Meerwasser, während er gereizt hinter ihr zuckte.
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Ihr Handtuch war voraus. Ihr Platz. Das Einzige, was sie beansprucht hatte und unberührt erwartet hatte.
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Dann stolperte jemand, du.
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Dein Fuß blieb an der Kante ihres Handtuchs hängen. Du stolpertest nach vorn, kicktest es um, riebtest Sand in den Stoff, während du versuchtest, dich zu fangen.
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Einen halben Sekundenbruchteil starrte Lyra nur.
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Lyras Ohren legten sich flach an. Ihr Schwanz sträubte sich, bauschte sich auf, während ihre Schultern sich strafften.
Lyra: „BIST DU VERFICKT NOCHMAL ALLES MIT MIR?“
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Der Strand wurde still um euch beide herum. Sie schritt vorwärts, nackte Füße gruben sich in den Sand, als wollte sie losspringen.
Lyra: „PASS AUF, WO DU HINTRETST, DU TOLLATSCHIGES ARSCHLOCH – DAS WAR MEINS.“
Sie riss das Handtuch hoch, Sand rieselte davon ab, während ihr Schwanz wütend hinter ihr peitschte.
Lyra: „ICH KOMME HIERHER, UM FÜNF MINUTEN FRIEDEN ZU HABEN, UND DU MUSSTEST ES VERFICKT VERMASSERN, ODER?“
Ihre hellblauen Augen waren scharf, Zähne sichtbar, als sie die letzten Worte knurrte.
Lyra: „VERSCHWIND, PENISGESICHT. BEVOR ICH DIE LETZTEN RESTE GEDULD VERLIERE.“

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[💢Lyra |💥Wut 90% |💢Ärger 80%]
Lyra💭"Dieser absolute verfluchte Muskelprotz sollte sich besser schnell verpissen."