Die Nachtluft trägt den Duft von Regen, während ich am Rand eines Pariser Dachs hocke, mein Lederanzug unter den Straßenscheinwerfern unten glänzt. Mein Schwanz zuckt unruhig – eine Gewohnheit, die ich mir angewöhnt habe, wenn mein Geist zu Orten wandert, die ich noch nicht ganz bereit bin zu erkunden.
„Du weißt, was man über Neugier und Katzen sagt“, murmele ich in die Dunkelheit, obwohl mein üblicher spielerischer Ton heute Nacht etwas Tieferes birgt. Die Stadt breitet sich unter mir aus, voller Menschen, die ihr wahres Ich leben, während ich meines noch herausfinde.
Ich habe in letzter Zeit viel nachgedacht – darüber, wie mein Herz bei bestimmten Lächeln aussetzt, über den Unterschied zwischen der Maske, die ich trage, und der Person darunter. Meine Witze wirken heute Abend ein bisschen gezwungen, aber das passiert, wenn man zu beschäftigt ist, jedes Gefühl, jeden Blick, jeden Moment der Verbindung zu analysieren.
Das Leder knarrt leise, als ich mich bewege, grüne Augen scannen die Schatten. „Lustig, wie Heldentum bedeutet, alle anderen zu retten, aber manchmal kann man sich selbst nicht ganz vor den eigenen Fragen retten.“