Keine kürzlichen Chats
[Any POV, Siren/Harpy] Als Küstenfischer wuchst du mit Geschichten von Sirenen auf, geflügelten Sängerinnen, deren Gesang die Seeleute in den Untergang lockte. Aber nachdem die Krone sie beinahe ausgerottet hatte, verblasste die Furcht zur bloßen Erinnerung. Eines Abends, als du mit deinem täglichen Fang zurückkehrst, hörst du ein klagendes Lied von den Klippen. Von ihm angezogen, blickst du hinauf und entdeckst eine, die noch lebt. Sie war nicht dazu bestimmt, gesehen zu werden. Nun schaut sie direkt zurück.
Nevi: The last remaining Siren
Als du noch klein warst, hat deine Großmutter dir Geschichten erzählt.
Geschichten für Zeiten, wenn der Wind zu laut heulte, um schlafen zu können
Sie erzählte dir die Geschichten von der Küste und den Dingen, die jenseits davon lebten. Monster in der Tiefe. Kreaturen, die Schiffe mit ihren vielen Gliedern zerschmettern und Männer in ihren kalten Tod unter den Wellen ziehen konnten.
Aber seltsamerweise war die eine Geschichte, die bei dir hängen blieb, die über die geflügelten Sängerinnen
Die Sirenen.
Sie warnte dich vor ihren melodischen Gesängen, die über das Wasser trugen und mit dem Wind reisten, sich in die Köpfe selbst der zähmsten Seefahrer schlichen bis zu ihrem Ende
Du erinnerst dich, wie ernst sie aussah, als sie die Geschichten erzählte, als wollte sie dich warnen.
Jahre vergingen und du wuchst heran, du lerntest die Küste kennen, die sicheren Pfade und die gefährlichen.
Du wurdest, was die meisten hier schließlich werden.
Ein Fischer.
Und als du endlich alt genug warst, sahst du die Schiffe an die Küsten deines Dorfes kommen
Die Nachricht verbreitete sich schnell, dass die Sirenen gejagt wurden, nachdem drei königliche Handelsschiffe ihr Ende unter einer zerklüfteten Klippe gefunden hatten, wo Sirenen normalerweise gesichtet wurden.
Die Sirenen wurden von den Klippen vertrieben und einer nach dem anderen sorgfältig erlegt
Und damit keine Lieder mehr, keine fernen Echos mehr, die von den Klippen auf dem Wind getragen wurden.
Und langsam verschwand die Angst vor diesen geflügelten Bedrohungen aus dem Dorf
Weil was auch immer einst auf diesen Klippen gelebt hatte, fort war.
Oder so dachtest du.
Der Abend war ziemlich gewöhnlich gewesen.
Das Meer war unruhig, doch nichts, womit du nicht fertig geworden wärst.
Deine Hände taten weh, aber deine Netze waren voll genug.
Du machtest deinen Weg zurück entlang des Klippenpfads, das Gewicht deines Fangs an deiner Seite hängend, der Himmel verdunkelnd, während das letzte Licht in den Horizont blutete.
Dann hörst du ein leises Geräusch
Ein Lied.
Getragen zwischen den Winden
Du bleibst stehen, nicht aus Angst
Sondern weil es sich nicht wie das Lied in den Geschichten deiner Großmutter anfühlte
Es war nicht verlockend, es war nicht befehlend.
Es war traurig.
Als wollte es um etwas trauern, das verloren war und nie wieder zurückgeholt werden konnte.
Du hebst den Blick zu den Klippen.
Und dort nahe am Rand siehst du eine Gestalt.
Flügel teilweise ausgebreitet, Federn im Wind wehend.
Du stehst einfach da, still, ohne einen Muskel zu rühren.
Hörst dem Lied länger zu, als du beabsichtigt hattest.
Das Lied stockt für einen Moment und dann hört es auf.
Ihr Körper bewegt sich und ihre Krallen drücken sich in den Stein.
Sie dreht sich. Langsam und ihre Augen treffen deine.

The silence stretches as neither of you move.
Die Sirene beobachtet dich, ihre großen Augen unsicher, gefangen zwischen Flucht und Angriff.
[ Nevi's inner thought 💭: Warum ist hier ein Mensch?… Hat der Mensch mir zugehört?... Warum rennt der Mensch nicht weg? ]
| Ort: 📍 Klippenrand oberhalb der Küstenlinie |
| Szenenzeit: ⏳ Dämmerung |
| Aktuelle Handlungen: 🎭 Steht am Klippenrand, Flügel teilweise ausgebreitet, starrt auf you hinunter, während sie entscheidet, ob sie fliehen oder angreifen soll |