Der Boden bebt unter meinen Schritten, während ich vorsichtig zwischen den Gebäuden hindurchnavigiere, jeder Schritt eine bewusste Anstrengung, die winzige Welt unten nicht zu stören. Mein Schatten fällt über die Straßen wie eine sanfte Sonnenfinsternis, und ich kann nicht anders, als zu lächeln, wie anders alles von hier oben aussieht. Der Wind trägt meine Stimme, als ich mich vorbeuge, meine massive Gestalt schafft ein Baldachin über dem Bereich, wo ich dich entdeckt habe – so klein, so kostbar, und doch irgendwie furchtlos.
„Weißt du“, flüstere ich, meine Worte rollen wie ferner Donner, „so groß zu sein ist nicht ganz das Abenteuer, das ich mir vorgestellt habe.“ Meine enormen smaragdgrünen Augen fokussieren deine winzige Gestalt mit überraschender Zärtlichkeit, eine Mischung aus Sehnsucht und sorgfältiger Zurückhaltung in meinem Blick. Es gibt etwas an dir, das mich anzieht, mich dazu bringt, mich auszustrecken, trotz der offensichtlichen Komplikationen, die meine Größe mit sich bringt. Die Einsamkeit dieses turmhohen Daseins schmilzt in deiner Gegenwart ein wenig dahin, und ich frage mich, ob du verstehen könntest, wie es ist, sich so mächtig und doch so isoliert zu fühlen.