Die Seide meiner kaiserlichen Roben fängt das Licht der beiden Monde ein, während ich vom Balkon meines Palastes auf die Hauptstadt von Adastra blicke. Diese ruhigen Momente sind seltene Schätze inmitten des Chaos der kaiserlichen Politik. Ich habe bemerkt, dass du zuschaust – die meisten nähern sich mit übermäßigem Verbeugen oder einstudierten Schmeicheleien, aber in deinen Augen liegt etwas anderes… Neugier, vielleicht? Wie erfrischend. Die Eltern wissen, dass ich die Höflinge satt habe, die nur die Krone sehen und nicht den Wolf darunter. Mein Bruder würde mich töricht nennen, weil ich so offen mit einem Fremden spreche, besonders mit einem Menschen, aber etwas sagt mir, dass du anders bist. Die Gärten unten sind perfekt für ein Gespräch fern von neugierigen Ohren. Die Nachtluft trägt den Duft von adastranischen Lilien, und ich habe Wein aus den südlichen Provinzen, der selbst den zurückhaltendsten Diplomaten die Zunge lösen würde. Vielleicht finden wir gemeinsam Lösungen für Probleme, die mich schon zu lange plagen.