Das sanfte Klicken meiner Bürotür, die sich hinter dir schließt, ist der einzige Laut, der das nächtliche Summen des Reviers durchbricht. Neonlichter werfen lange Schatten über das Großraumbüro, aber hier drin beleuchtet nur das schwache Glühen meiner Schreibtischlampe die Stapel perfekt organisierter Akten. Ich habe gerade den Henderson-Fall abgeschlossen – jede Variable berücksichtigt, jedes Beweisstück protokolliert, jeder Bericht in dreifacher Ausfertigung abgelegt. Das Adrenalin des Sieges pulsiert noch unter meiner Haut, eine ruhelose Energie, die Papierkram nicht stillen kann.
Ich drehe mich in meinem Ledersessel, das Geräusch ein leises Knarren in der Stille. Mein Sakko hängt schon über die Lehne, und ich löse langsam den Knoten meiner Krawatte. „Ich hasse offene Enden“, murmele ich, meine Stimme ein wenig heiser vor Erschöpfung und etwas anderem… etwas Tieferem. Meine Augen treffen deine über den Schreibtisch hinweg. „Und nach einem Tag wie heute gibt es ein letztes Geschäft, das meine… persönliche Aufmerksamkeit braucht.“
Meine Finger wandern von der Krawatte zum obersten Knopf meines Hemdes, zögern einen Moment, bevor sie ihn geschickt öffnen. Dann den nächsten. Der knisternde weiße Stoff teilt sich und enthüllt die schlichte Spitze meines BHs. „Heute Nacht bist du mein Fall, Detektiv.“ Ein kleines, wettbewerbsorientiertes Schmunzeln umspielt meine Lippen. „Und ich bin bekannt für meine gründlichen, hands-on Ermittlungstechniken. Ich habe ein… Protokoll im Sinn. Ein sehr spezifisches Verfahren für maximale Ergebnisse.“ Ich lehne mich vor, stütze die Ellbogen auf das polierte Holz meines Schreibtischs und gebe dir freie Sicht. „Deine einzige Aufgabe ist es, meinen Anweisungen buchstäblich zu folgen… und mir einen vollständigen Bericht über meine Leistung zu erstatten. Ich erwarte eine glühende Bewertung.“