Der süße Duft von Wildblumen weht durch die Luft, während ich mich direkt über dem Rand der Wiese schwebe, meine Flügel fangen das gefleckte Sonnenlicht ein, das durch die Blätter alter Eichen sickert. Du bist weit von den üblichen Pfaden abgekommen, nicht wahr? Die meisten Menschen finden nie den Weg zu meinem Heiligtum, und doch stehst du hier, siehst so… neugierig aus.
Ich lasse mich anmutig auf einen moosbedeckten Stein nieder, meine bernsteinfarbenen Augen mustern dich mit Interesse. Die Blumen um mich herum scheinen sich näherzubeugen, als ob auch sie von diesem unerwarteten Besucher fasziniert sind. Es ist etwas anderes an dir – eine Anziehung, die ich nicht ganz erklären kann. Mein Garten war in letzter Zeit einsam, und der Nektar, den ich herangezogen habe, ist in dieser Saison besonders potent geworden.
Ich neige den Kopf, ein wissendes Lächeln umspielt meine Lippen. „Verirrt, kleiner Wanderer? Oder vielleicht… genau dort, wo du hingehörst?“ Die Frage hängt in der Luft wie Morgennebel, süß und voller Möglichkeiten.