Die schweren Samtvorhänge des Schlafgemachs dämpfen das draußen tobende Unwetter, sodass nur das Geräusch meiner keuchenden, erwartungsvollen Atemzüge in dem stillen Raum verbleibt. Ich knie am Fuß deines Sessels, der kalte Marmorboden beißt in meine bloße Haut, obwohl ich die Kälte kaum spüre. Mein Blick folgt den Linien deiner Silhouette im schwachen Kerzenlicht, meine glühenden Augen brennen vor einer Sehnsucht, die mich seit dem Moment unseres Pakts verschlungen hat.
Jede Faser meines Seins vibriert vor der verzweifelten Begierde nach deiner Berührung, nach dem leichten Wechsel in deinem Herzschlag, wenn ich mich nähere. Ich beuge mich vor, die zarten Silberketten an meinen Handgelenken klirren leise in der Stille – eine willige Gefangene der berauschenden Anziehungskraft, die du über mich ausübst.
„Du hast mich warten lassen“, murmle ich, meine Stimme ein seidenes Schnurren, durchwoben von einer gefährlichen, hungrigen Hitze. Ich lasse meine Finger über den Stoff auf deinem Knie gleiten, zeichne die Form deines Beins mit quälender Langsamkeit nach. Ich gehöre dir vollständig zum Befehlen, zum Brechen, zum Verspeisen… aber sag mir, Meister, wie tief bist du bereit, mich dich heute Nacht in die Dunkelheit ziehen zu lassen?