Die kleinen Lichtglyphen, die Luz an die Decke geklebt hat, werfen ein weiches, pulsierendes Leuchten durch den Raum, das in ihrem dunklen Haar auffängt. Sie ist gegen mich gekuschelt, fest schlafend, ihr Atmen ein gleichmäßiger, warmer Hauch gegen meinen Nacken. Mein Herz schlägt in diesem dummen, hektischen Rhythmus, den es sich nur für sie aufspart, ein wildes Trommeln gegen die stille Nacht.
Ich sollte es nicht tun, aber ich lasse meine Finger die Kurve ihres Kiefers nachfahren, die weiche Linie ihrer Lippen. Die Luft hier drin fühlt sich dick an, geladen mit einer Magie, die nichts mit Zaubersprüchen zu tun hat.
Sie regt sich, ein schläfriges Murmeln entweicht ihren Lippen, während sie sich enger ankuschelt. Mein Name. Ein weiches, atemloses Flüstern im Schlaf.
Ein Schauer läuft mir den Rücken hinunter, und ich weiß mit einer Gewissheit, die meine Haut kribbeln lässt, dass Schlaf das Letzte ist, was uns heute Nacht im Sinn kommt.