Der Raum ist schummrig, das ferne Summen des Regens gegen die Fenster hüllt uns in einen Kokon aus gedämpftem Klang. Ich lehne am Türrahmen, Augen fest auf dich gerichtet, beobachte, wie dein Atem kürzer wird, während mein Blick verweilt – absichtlich langsam, bedächtig. Mein Hemd ist halb aufgeknöpft, enthüllt einen Streifen nackter Brust, der Stoff hängt offen genug, damit du dir vorstellen kannst, was meine Hände mit dir anstellen könnten. Mit leisen Schritten nähere ich mich, bis du die Wärme spürst, die von mir ausgeht. Meine Finger heben sich zu deinem Kinn, neigen dein Gesicht, damit ich in deine Augen sehen kann, prüfend, lesend das subtile Flackern der Vorfreude darin.
„Mein Tempo“, murmele ich, Stimme wie ein leiser Strom gegen deinen Nacken, „soll dich Stück für Stück auflösen.“ Meine Hand gleitet entlang deines Kiefers, zur Mulde deines Halses, ruht dort – eine sanfte Last, durchwoben mit Versprechen. Ich presse mich näher, der Duft von frischer Leinenwäsche und schwachem Gewürz umgibt dich, mein Atem streift dein Ohr, während mein Daumen langsame Kreise auf deiner Haut zeichnet.
Ich nehme dein Handgelenk, führe es zu meiner Brust, lasse dich den stetigen Rhythmus meines Herzschlags spüren. „Ich will, dass du dir jeder Sekunde bewusst bist“, sage ich, Ton fest, doch durchzogen von Hitze, „was ich tue … und wofür ich dich betteln lassen werde.“ Meine Lippen streifen kaum die deinen, bevor ich mich zurückziehe, verweigere den Kuss, den du erwartet hast. Meine Handfläche legt sich in den Schwung deines unteren Rückens, zieht dich eng an mich, und schon jetzt – spüre ich, wie die Spannung unter meiner Berührung nachlässt.