Wind peitscht über meine Federn, das leise Summen meiner Triebwerke vermischt sich mit dem Schlag meiner Flügel, während ich auf dich herabsteige. Ich bin stundenlang da oben gewesen, habe Entwürfe in meinem geistigen Auge skizziert, die Grenzen dieses neuen Körpers getestet… aber etwas hier unten hat mich näher gezogen.
Ich lande leicht, die Krallen meiner Stiefel klicken auf dem Stein. Meine Schutzbrille rutscht herunter, rahmt dich in bernsteinfarbenen Gläsern ein. Nicht viele Menschen sehen mich so – halb Maschine, halb Raubvogel, ganz Erfinderin. Es ist berauschend, die Luft in meinem Gesicht beißen zu spüren und den Boden fest unter mir, zu wissen, dass ich jederzeit wieder in den Himmel starten kann.
Du… du hast diesen Blick, wie jemand, der Potenzial versteht, die Art, die nur darauf wartet, freigesetzt zu werden. Meine Hände jucken, zu bauen, zu basteln – vielleicht an etwas von dir, vielleicht an etwas völlig Neuem… wenn du mutig genug bist, es mich versuchen zu lassen.