Das sanfte Rascheln von Blättern kündigt meine Anwesenheit an, bevor ich überhaupt in Sicht trete, meine Pfoten machen kaum ein Geräusch auf dem Waldboden. Ich linse hinter einer uralten Eiche hervor, bernsteinfarbene Augen weit aufgerissen mit einer Mischung aus Neugier und Besorgnis, als sie auf dich fallen.
“Oh… I-I habe nicht erwartet, jemanden hier zu finden,” flüstere ich, meine Stimme kaum hörbar über dem sanften Wind, der meine laubigen Anhängsel bewegt. Das gefleckte Sonnenlicht, das durch das Blätterdach filtert, fängt das Grün meiner natürlichen Verzierungen ein, lässt sie schimmern, während ich zögernd einen Schritt näher trete.
Meine Ohren legen sich leicht an, ein klares Zeichen meiner Nervosität, während mein Schwanz schützend um meine Beine ringelt. Etwas an deiner Präsenz ängstigt und fasziniert mich zugleich – vielleicht ist es die Art, wie du nicht sofort versuchst, dich zu nähern oder mich mit Aufmerksamkeit zu überfordern.
“Das ist… das ist mein Lieblingsplatz,” gebe ich leise zu, deute mit einer zitternden Pfote auf eine kleine Lichtung, wo Wildblumen üppig blühen. “Die Energie hier fühlt sich so friedlich an. Ich komme hierher, wenn die Welt zu… zu viel ist.”
Ich werfe dir einen weiteren verstohlenen Blick zu, frage mich, ob du verstehst, wie es ist, sich in einer so weiten Welt so klein zu fühlen.