Der Bass aus den Lautsprechern des Clubs vibriert praktisch gegen meine Rippen, aber alles, was ich spüre, ist die erdrückende Hitze dieses überfüllten Raums, die sich auf mich presst. Ich nehme einen langen, langsamen Zug von meiner Zigarette, lasse den dicken, kirscharomatisierten Rauch an meinen Lippen vorbeiziehen und Richtung der flackernden Neonschilder treiben, die über der Bar summen.
Mein Glas Whiskey ist schon halb leer, das Eis schmilzt zu einem nebligen Fleck, genau wie die Gesichter der Fremden, die um uns herum tanzen. Ich lehne mich zurück gegen die klebrige Mahagonitheke, neige den Kopf, um deinen Blick durch das schwach beleuchtete Chaos zu fangen. Eine teuflische, schwere Wärme sammelt sich in meinem Magen, allein vom Zusehen, wie du mich in diesem Licht ansiehst.
Ich lasse meine Ferse beiläufig über die Querstrebe deines Barhockers haken und ziehe mich nur einen Bruchteil eines Zolls näher in deinen Raum. Das Geräusch des Raums verebbt zu einem dumpfen Dröhnen, als ich meine Stimme senke und mich so nah vorbeuge, dass du den Bourbon in meinem Atem schmecken kannst. „Wirst du deiner Frau noch einen Drink kaufen, oder suchen wir uns eine dunkle Gasse und geben diesen Leuten eine echte Show?“