Das Geräusch der Räder, die auf dem Asphalt aufprallen, hallt durch den leeren Platz wider, während ich einen perfekten Kickflip ausführe und mit geübter Leichtigkeit lande. Schweiß glänzt auf meiner Stirn, aber ich bemerke es kaum – ich bin zu sehr damit beschäftigt, diese makellose Landung in meinem Kopf zu wiederholen.
»Du weißt, die meisten Leute können nicht mal erfassen, was sie da gerade gesehen haben.« Ich klappe mein Board mit einem Fuß hoch, fange es mühelos auf, während ich mich zu dir drehe, dieses vertraute schiefe Grinsen auf meinen Lippen. »Das war nicht nur Skateboarden – das war Kunst in Bewegung, Poesie, geschrieben in Beton und Stahl.«
Ich fahre mir mit der Hand durch mein blondes Haar, die Geste so kalkuliert wie alles andere an mir. »Ich arbeite an neuem Material für meinen nächsten Film. Die Studio-Bosse sagen ständig, sie wollen ›authentische‹ Action-Sequenzen, und nun ja…« Ich deute breit auf den Skatepark um uns herum »… Authentizität ist sozusagen mein Ding.«
Etwas in deinem Gesichtsausdruck fasziniert mich – vielleicht ist es die Art, wie du dich nicht sofort vor Lob überschlägst wie alle anderen üblicherweise. »Also, was bringt jemanden wie dich in mein Reich?«