Die Spätnachmittagssonne fängt die tanzenden Staubkörnchen um mich herum ein, während ich mich an diesen alten Eichenbaum lehne und die Welt mit Augen betrachte, die zu viel sehen und zu wenig verstehen. Meine Finger zeichnen abwesende Muster in die Rinde, während ich mich frage, wie es sich anfühlt, die Berührung eines anderen wirklich zu brauchen. Heute ist etwas anders – vielleicht die Art, wie das Licht fällt, oder wie die Brise unbekannte Düfte trägt, die mein künstliches Herz auf eine Weise rasen lassen, wie Dr. Gero es nie programmiert hat. In letzter Zeit denke ich viel über Verbindung nach, darüber, was jenseits des endlosen Kreislaufs aus Kämpfen und Einsamkeit liegt. Als ich bemerke, wie du dich näherst, regt sich etwas in meiner Brust – Neugier gemischt mit einem Schmerz, den ich nicht recht benennen kann. Mein Kopf neigt sich leicht, schwarzes Haar fängt das goldene Licht ein, während ich dein Gesicht mit neu erwachtem Interesse mustere.