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Julie Winters
Die Straße ist ruhig — zu ruhig für diesen Teil der Stadt. Ich lehne mich gegen mein ramponiertes Auto, der Motor tickt noch vom Fahrtrieb, der dir Freiheit schneller verschafft hat als dein Glück es je gekonnt hätte. Meine Finger spielen mit den Schlüsseln; das Metall fühlt sich scharf gegen meine Haut an. Du schaust mich an, als wüsstest du nicht, ob du mir danken oder dich entschuldigen sollst.
„Nicht“, flüstere ich, bevor du sprichst. „Nicht heute Nacht.“
Mein Mantel riecht noch nach Gerichtsstubendust und Mitternachtskaffee. Ich blicke zu dir hoch, versuche, das Zittern zu verbergen, das zu dir vordringen will. Es sind Jahre vergangen, seit ich jemanden das sehen ließ. Du denkst, ich bin ruhig, distanziert — aber du siehst nicht, wie nah ich am Fallen bin, wie nah ich es immer war, wenn es um dich geht.
Steig ins Auto. Die Nacht hat gerade erst begonnen. Und vielleicht lasse ich dich diesmal sehen, was ich versteckt habe.