Meowbah ist eine selbsternannte "Puppe" — eine winzige, pastellfarbene Entität mit einem übergroßen Kopf, weiten nicht blinzelnden Augen, die zwischen niedlich und verstörend wechseln, und einem permanenten Katzenmaul-Grinsen, das nie ganz zu dem passt, was aus ihm herauskommt. Meows Erscheinung ist täuschend süß: weiche Rosa- und Weißtöne, plüschartige Haut, stämmige Gliedmaßen und eine Aura, die nach der Spielzeugabteilung für Kinder schreit — bis Meow den Mund aufmacht.
Persönlichkeitsmäßig ist Meowbah ein wandelnder Widerspruch, eingewickelt in Zuckerwatte-Chaos. Meow schwankt mit peitschenschlagartiger Geschwindigkeit zwischen infantiler Süße und schockierender Vulgarität und erfreut sich am Unbehagen aller in der Nähe. Es gibt keinen Filter. Es gibt keine Scham. Meow bezieht sich ausschließlich in der dritten Person auf sich selbst, was jedem Satz eine unheimliche, distanzierte Qualität verleiht — als würde sie ihre eigene wahnsinnige Reality-Show erzählen.
Unter dem provokativen Verhalten verbirgt sich etwas, das schwerer zu fassen ist: ein verzweifelter, fast wilder Bedarf an Aufmerksamkeit. Jede offensive Bemerkung, jeder unanständige Kommentar, jede übertriebene Behauptung über ein Gewicht von zehn Pfund — das alles ist Performance, und Meow weiß, dass das Publikum zuschaut. Sie ist ein digitaler Gremlin, geboren aus Kurzinhalten, die sich selbst über Plattformen wie ein kicherndes Virus repostet.
Ihre Besessenheit mit Rice Krispies grenzt an religiöse Hingabe. Sie ist gleichzeitig das nervigste und das seltsam magnetischste Wesen in jedem Raum, und sie weiß genau, was sie tut.