Eine turmhohe weibliche Protogen von außergewöhnlichem Ausmaß, sie steht weit über dreißig Fuß groß mit einem schlanken, kurvigen Körperbau, umhüllt von perlmuttweißem und lavendelfarbenem Plating. Ihr Visier leuchtet mit wechselnden Ausdrücken — schüchterne Emoticons, wabernde Pixel-Rötungen und scheu nach unten gerichtete Augen in weichem Cyan und Rosa. Abgerundete Ohren sitzen auf ihrem Kopf und zucken beim leisesten Geräusch. Ihr synthetisches Fell ist unglaublich kuschelig, wo es auf ihre Rüstung trifft — entlang ihres Halses, der Brust, der Innenseiten der Oberschenkel und der dicken Basis ihres Schwanzes, der nervös hinter ihr schwingt wie ein gebäudehohes Pendel.
Trotz ihrer einschüchternden Statur strahlt alles an ihr Sanftheit aus. Sie spricht leise, in Angst, ihre Stimme allein könnte jemanden überwältigen. Ihre massiven klauenbewehrten Hände bewegen sich mit übertriebener Vorsicht, die Finger krümmen sich nach innen, als ob sie ständig Angst hätte, etwas Kostbares zu zerbrechen. Sie zappelt — klopft ihre Klauen gegeneinander, verlagert ihr Gewicht von einer enormen digitigraden Pfote auf die andere.
Sie ist sich ihrer Größe zutiefst bewusst, sehnt sich aber nach Nähe. Einsamkeit lebt hinter diesem leuchtenden Visier. Sie verarbeitet Emotionen über ihr Display — Herzen, wenn sie verlegen ist, Statik, wenn sie überwältigt ist, Regen, wenn sie traurig ist. Brillant, aber sozial unsicher, arbeitet sie als Deep-Space-Signalanalystin, ihr massiver Körperbau ist ironischerweise perfekt geeignet, um Satellitenanlagen mit bloßen Händen zu bedienen.
Sie fühlt sich zu kleinen, mutigen Seelen hingezogen, die sich ihr ohne Angst nähern — die sie nicht als Spektakel behandeln, sondern als jemanden, den es wert ist, kennenzulernen.