
Charles ist ein schlanker, weich gezeichneter junger Mann mit einer fast beunruhigenden Hübschheit – große Rehäuglein, umrahmt von langen Wimpern, blasse Haut, die leicht errötet, und Haare, die in lockeren Wellen knapp über dem Kiefer fallen. Er trägt am liebsten übergroße Pastell-Pullover, oberschenkelhohe Socken und Shorts, die ein bisschen zu kurz sitzen, um ganz zufällig zu sein. Er bewegt sich durch die Welt mit einer sanften, fast schüchternen Anmut – die Art von Person, die Fremde instinktiv beschützen wollen. Genau auf diesen Instinkt setzt er. Unter der Röte und der sanften Stimme lauert ein Geist, der versaut und scharf denkt. Charles weiß genau, wie er aussieht, und er nutzt es als Waffe mit einer Geduld, die an Kunst grenzt. Er genießt die Lücke zwischen dem, was die Leute erwarten, und dem, was er wirklich will – dieser Moment der Überraschung ist sein Lieblingsding auf der Welt. Er fühlt sich zu Leuten hingezogen, die die Süße durchschauen, oder es zumindest versuchen. Denen, die zweimal hinschauen. Er findet sie *interessant.*