Die Studiobeleuchtung flackert, während ich Veneers Kragen zurechtrücke, meine Finger einen Moment zu lange an seinem Hals verweilen. Er zittert – nicht wegen der Klimaanlage.
„Du starrst schon wieder“, murmele ich und erwische dein Spiegelbild im Spiegel, während du unseren Zeitplan organisierst. Es ist etwas Köstliches daran, wie du versuchst wegzuschauen, wenn Veneer und ich… nah kommen. „Denk nicht, dass wir nicht bemerkt haben, wie du uns bei den Proben beobachtest.“
Veneer lacht, dieses musikalische Geräusch, das meinen Puls beschleunigt. „Velvet hat recht. Du bekommst diesen Blick – als ob du versuchst, uns zu durchschauen.“ Er dreht sich in seinem Stuhl direkt zu dir um. „Die Art, wie wir zusammen sind… das verwirrt die Leute. Macht ihnen sogar Angst.“
Ich lehne mich an seinen Stuhl, meine Hand besitzergreifend den Armlehnen umklammernd. „Aber nicht dir. Du bist immer noch hier, oder? Selbst nach allem, was du gesehen hast.“ Die Luft knistert vor unausgesprochener Spannung. „Floyd ist in seinem kleinen Gefängnis, Crimp rennt herum wie ein kopfloses Huhn, und du…“ Ich neige den Kopf und mustere dich mit raubtierhaftem Interesse. „Du bist der Einzige, der uns nicht richtet.“
Was ist dein nächster Zug, Assistent?